Plath-Langheinrich, Elsa / Trende, Frank

Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein
Briefe an Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg im holsteinischen Kloster Uetersen

Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein
14,95 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit ca. 5 Tage

  • 978-3-8042-1483-5
Es ist die 21 Jahre junge Gräfin zu Stolberg-Stolberg, der sich der 25 Jahre alte Johann Wolfgang... mehr
Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein
Es ist die 21 Jahre junge Gräfin zu Stolberg-Stolberg, der sich der 25 Jahre alte Johann Wolfgang Goethe in Briefen anvertraut und mit der er heftig flirtet. Goethe hat mit seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ gerade einen literarischen Erfolg erzielt, der die ganze jüngere Generation aufrüttelt: Da rechtfertigt einer den Freitod aus unerfüllter Liebe. Das war 1774 eine geistige Revolution. Und dieser Dichter, der im Begriff ist, von Frankfurt am Main an den Fürstenhof in Weimar zu wechseln, schreibt der ihm unbekannten Schwester seiner Freunde Christian und Friedrich Leopold zu Stolberg betörende Briefe ins Kloster Uetersen, wo die Adelige von ihrer Familie eingekauft worden ist: bis zu einer eventuellen Verheiratung. „Meine Teure – Ich will Ihnen keinen Namen geben, denn was sind die Namen Freundin, Schwester, Geliebte, Braut, Gattin …“ Später nennt er sie bei ihrem Kosenamen Gustchen, was in der Frankfurter Mundart zu „Gustgen“ wird. 1776 im Februar heißt es: „Könntest du mein Schweigen verstehen! Liebstes Gustgen! – Ich kann, ich kann nichts sagen!“ Ein Jahr später im 15. Brief schließt Goethe: „Grüße die Brüder, und behalt mich lieb.“ Nach dem 18. Brief Goethes 1782 bricht der Kontakt für 40 Jahre ab. Gustchen heiratet und wird eine Gräfin Bernstorff. 1822 schreibt sie als ältere Dame noch einmal dem alten Goethe nach Weimar, was ihr das Leben gebracht und wie bedeutsam ihr der frühe Kontakt gewesen ist. Und Goethe schreibt 1823 einen langen Brief zurück, der mit den Worten endet: „Gedenken Sie mein in beruhigter Treue.“ Goethes Flirt mit Gustgen hat sich zu einer schönen Jugenderinnerung gerundet. Begegnet sind die beiden sich nie. Elsa Plath, die Herausgeberin, stellt die Briefe in den familien- und biographiegeschichtlichen Rahmen, und Frank Trende stellt sie in die Goethezeit, für Schleswig-Holstein das „goldene Zeitalter im dänischen Gesamtstaat“, in dessen Diensten die Brüder zu Stolberg und die Bernstorffs standen.
Autor: Plath-Langheinrich, Elsa / Trende, Frank
Veröffentlichung: 04.2018
Format: 115 mm x 180 mm
Seiten: 112
Weiterführende Links zu "Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein"
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Goethes Flirt mit Schleswig-Holstein"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kaiser Wilhelms letzte Kieler Woche
Pape, Horst-Christoph
Kaiser Wilhelms letzte Kieler Woche
16,95 € *
Sylt
Meier, Dirk
Sylt
Eine Landschaftsgeschichte
34,00 € *
Das Kiel-Malbuch
Mahnke, Sven
Das Kiel-Malbuch
Unsere Landeshauptstadt zum Ausmalen
7,95 € *
Geschichte Dithmarschens
Verein für Dithmarscher Landeskunde e.V. / Gietzelt, Martin
Geschichte Dithmarschens
Von den Anfängen bis zum Ende der Bauernrepublik
29,95 € *
Schleswig-Holstein anschaulich
Draeger, Heinz J
Schleswig-Holstein anschaulich
Streifzüge durch das Land und seine Geschichte
18,50 € *
Kieler Bilderschatz
Jensen, Jürgen
Kieler Bilderschatz
Wirklichkeit und Wahrnehmung der Stadt auf alten Photographien
39,95 € *
Neuland! war das Zauberwort
Trende, Frank
Neuland! war das Zauberwort
Neue Deiche in Hitlers Namen
28,00 € *
Zuletzt angesehen